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Görlitz - Überraschende Schönheiten im östlichen Dreiländereck - 7 Tage

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Termin:
3 Termine
02.08.2023 - 08.08.2023
Preis:
ab 1245 € p. P.

  • Görlitz - wiedererblühte Handelsstadt und kulturelles Zentrum der Oberlausitz
  • Breslau - weltoffene, junge Stadt voller Inspiration und Energie
  • Zittauer Schmalspurbahn - mit Volldampf in das kleinste Mittelgebirge Deutschlands
  • Kurort Oybin - schmuckes Kleinod im Zittauer Gebirge
  • "Historik Mobil" - Treffpunkt für Bahn-Enthusiasten
  • Fürst-Pückler-Park Bad Muskau - grenzüberschreitendes Weltkulturerbe
  • Waldeisenbahn Muskau - nostalgische Entdeckung der Langsamkeit
  • Kromlauer Park - filigraner Steinbogen in märchenhafter Waldlandschaft

1. Tag: Anreise via Berlin oder Dresden nach Görlitz
Wir reisen individuell mit den ICE-Zügen der Deutschen Bahn über Berlin oder auf Wunsch auch individuell über Dresden nach Görlitz ( wahlweise in 1./2. Klasse, a uf Wunsch ganz bequem ohne Gepäck dank unseres Haus-zu-Haus-Transports, einfach Urlaub von Anfang an).
Die prächtige alte Handelsstadt und heutige kulturelle Metropole der Oberlausitz zeigt sich als authentisches Zeugnis mitteleuropäischer Geschichte: Rund 3.500 restaurierte Baudenkmäler spannen den Bogen von Spätgotik über Barock und Renaissance bis in die Zeit des Jugendstils. Görlitz - bereits im vorigen Jahrhundert als anmutige und attraktive Provinzstadt über die Region hinaus bekannt - präsentiert sich heute mit seiner facettenreichen Architektur-Vielfalt als städtebauliches Gesamtkunstwerk europäischen Ranges. Ein kurzer Fußweg bringt uns zu unserer hervorragenden Unterkunft im Herzen der Stadt. Ein gemeinsames Abendessen in einem ausgesuchten Restaurant der Stadt bildet den Auftakt erlebnisreicher Tage im östlichsten Winkel Deutschlands. (A)

2. Tag: Vielseitiges Görlitz
Am heutigen Vormittag begeben wir uns auf eine epochale Zeitreise durch die Görlitzer Altstadt. Während eines Rundgangs sehen wir u.a. die spätmittelalterlichen Hallenhäuser, die einst zu Wohn-, Repräsentations- und Geschäftszwecken dienten. Während uns unser Stadtführer entlang des bezaubernden Ensembles historischer Bauten geleitet, gibt er uns auf charmante und anschauliche Wiese interessante und unterhaltsame Einblicke in ihre dynamische Geschichte. Längst sind die wunderschönen Renaissancegebäude mit ihren reich verzierten Fassaden und kunstvollen Gewölben kinematografische Berühmtheiten:
Sie dienen internationalen Filmproduktionen gerne als Kulisse. Hoch über der Nieße thront - weithin sichtbar - das Wahrzeichen der Stadt: Die zweitürmige Peterskirche, ein imposanter und raumgreifender Bau, spiegelt das Selbstverständnis der Stadt wider. Die gotische Architektur vermittelt mit ihrem Streben nach Höhe Erhabenheit. Ein mittägliches Orgelspiel der berühmten Sonnenorgel aus dem Jahre 1697 lässt uns hier innehalten und die Atmosphäre aufnehmen.
Den Nachmittag haben wir bewusst für individuelle Erkundungen programmfrei gehalten.
Gemeinsames Abendessen in einem Restaurant der Altstadt. (F, A)

3. Tag: Prachtvolles Breslau
Eine ca. 2-stündige Zugfahrt bringt uns am heutigen Vormittag nach Breslau (Wroclaw). In der Römerzeit gegründet, erstreckt sich die polnische Metropole an der Oder heute über zahlreiche Nebenflüsse und Kanäle sowie 12 Inseln, die durch mehr als 100 Brücken miteinander verbunden sind. Nach der fast vollständigen Zerstörung im Zweiten Weltkrieg mustergültig wieder aufgebaut, präsentiert sich die Hauptstadt Niederschlesiens inzwischen als weltoffene, junge Stadt voller Inspiration und Energie. Großstädtische Architektur und weitläufige Parks mit altem Baumbestand, malerische mittelalterliche Gassen und avantgardistische Kaufhäuser im Stil der Moderne bilden das unverwechselbare Gesicht Breslaus. Gemeinsam mit unserem lokalen Stadtführer bewundern wir zunächst die äußerst imposante Jahrhunderthalle (UNESCO-Weltkulturerbe) aus dem Jahre 1913 - einst das größte freitragende Bauwerk der Welt. Ein kurzer Spaziergang durch den über 100 Jahre alten, stimmungsvollen Japanischen Garten vermittelt ein Gefühl der Ruhe und Harmonie. Unser heutiges Mittagessen im traditionellen Restaurant "Karczma Piastow" lässt uns authentische, polnische Küche erleben. Im Anschluss erwartet uns ein Rundgang durch die pittoreske Altstadt: Der große Marktplatz - das Herzstück Breslaus - wird gesäumt von prachtvollen Bürgerhäusern, in seiner Mitte liegt eindrucksvoll das gotische Rathaus, das zu den bedeutendsten mittelalterlichen Bauten in Europa zählt. In der Breslauer Universität (1702) befindet sich einer der größten Barocksäle Polens, die prächtige Aula Leopoldina (Besichtigung unter Vorbehalt). Wenn die Zeit reicht, rundet ein Besuch der romantischen Dominsel mit der Kathedrale und Kreuzkirche den Besuch ab. Anschließend erfolgt die Rückfahrt per Zug. (F, M)

4. Tag: Zittauer Gebirge - Nostalgie auf Schienen
Nach einer ca. 35-minütigen Zugfahrt erreichen wir Zittau. Weiter geht es auf schmalen Gleisen hinein in das kleinste Mittelgebirge Deutschlands. Seit nahezu 130 Jahren dampft die historische Zittauer Schmalspurbahn (Spurweite 750 mm) durch Wälder und Täler des romantischen Naturparks "Zittauer Gebirge" . Gemächlich zuckelt der nostalgische Zug in Richtung des beschaulichen Kurorts Oybin an der Grenze zu Tschechien - ein Eisenbahnerlebnis par excellence! Zunächst lassen wir uns im Restaurant "Oybiner Hof" mit regionalen Spezialitäten aus der Lausitz verwöhnen, anschließend erkunden wir während eines geführten Rundgangs das schmucke Kurstädtchen. Markant erhebt sich der gleichnamige Berg Oybin wie ein riesiger Bienenstock über den malerischen Ort. Auf ihm thronen die Ruinen der böhmischen Kaiserburg und des Klosters, während sich ein Kleinod barocker Baukunst - die 1734 erbaute Bergkirche - an seine Seite schmiegt. Auch auf der Rückfahrt mit der beschaulichen "Zittauer Schmalspurbahn" genießen wir am Nachmittag noch einmal die perfekte Eisenbahn-Atmosphäre. Im August wird an diesem Wochenende mit der 17. "Historik Mobil" das Zittauer Gebirge zum Mekka für Dampfbahn- und Oldtimerfreunde. Verschiedene historische Zuggarnituren lassen die Geschichte der sächsischen Schmalspurbahnen wieder aufleben - wahrlich ein Augenschmaus für alle Eisenbahn- Enthusiasten! Rückkehr nach Görlitz am späten Abend. (F, M)

5. Tag: Tag in Eigenregie
Den heutigen Tag haben wir für individuelle Erkundungen freigehalten - gerne gibt uns unser kompetenter Reiseleiter Anregungen für die persönliche Ausgestaltung. Vielleicht möchten Sie die Gelegenheit nutzen und nochmals die "HISTORIK MOBIL" in Zittau besuchen. Sie können aber auch einen Ausflug per Bahn zum romantisch gelegenen Barock-Kloster Marienthal oder bei einem Rundgang diesseits und jenseits der Neiße erleben, wie die deutsche Stadt Görlitz und die polnische Stadt Zgorzelec wieder zusammenwachsen und doch jede für sich ihren individuellen Charme behält? Gemeinschaftlich bilden beide Städte seit 1998 eine Europastadt - das symbolische Zeichen für die Wiedervereinigung ist die neuerrichtete Altstadtbrücke. Am Abend haben wir ein gemeinsames Essen im Restaurant Staromiejska auf der polnischen Seite (in der Schwesternstadt Zgorzelec) vorgesehen. In wunderschöner Lage, unmittelbar am Ufer der Neiße, genießen wir hervorragende, schlesische Küche. (F, A)

6. Tag: Grenzüberschreitendes Welterbe und Eisenbahnromantik
Nach dem Frühstück fahren wir im bequemen Reisebus nach Bad Muskau. Eine der schillerndsten Persönlichkeiten des 19. Jh. - Hermann Fürst von Pückler - schuf beiderseits der Neiße einen der größten europäischen Landschaftsgärten im englischen Stil: Die kunstvoll gestaltete Komposition aus Wasserläufen, Seen und kulissenartig angeordneten Baumgruppen kreiert eine abwechslungsreiche Optik (UNESCO-Weltkulturerbe). Unser Rundgang durch die prächtige Anlage führt uns u.a. zum "Ananashaus" . Der Parkschöpfer wusste zeitlebens zu beeindrucken, liebte das Exotische und ließ die edlen Früchte sogar hier anbauen. Im Anschluss bietet sich die Möglichkeit, das (heutzutage grenzübergreifend) geschaffene Arenal individuell für sich zu entdecken. Gemächlich führt uns eine nostalgische Fahrt mit der Waldeisenbahn Muskau (Spurweite 600 mm) durch pittoreske Szenerie nach Weißwasser. Im Jahre 1895 gegründet, verhalf die beschauliche Bahn, die Industrialisierung der Region zu beflügeln. Im Anschluss besuchen wir den eindrucksvoll in die Landschaft des Muskauer Faltenbogens eingebetteten Kromlauer Park. Ein besonderer Blickfang ist die extravagante Bogenbrücke aus Felssteinen, die schwerelos über dem Wasserspiegel des Rakotzsees zu schweben scheint. Abschieds-Dinner im erstklassigen Restaurant "Luci Schulte" in der historischen Altstadt Görlitz. (F, A)

7. Tag: Auf Wiedersehen - Heimreise via Berlin
Nach dem Frühstück treten wir unsere Heimreise über Berlin mit den ICE-Zügen (wahlweise 1./2. Klasse) an. Von dort individuelle Weiterfahrt in sämtliche Regionen Deutschlands. (F)


(F = Frühstück, I = Imbiss, A = Abendessen)

  • Bahnfahrt 2. Klasse ab / bis jedem deutschen DB-Bahnhof inkl. Platzreservierungen
  • 6 Übernachtungen im Akzent Hotel "Am Goldenen Strauss" , Görlitz

Halbpension während der gesamten Reise Spezialitäten-Essen im Rahmen der Halbpension Alle Ausflüge wie beschrieben Stadtführungen mit örtlichen Fremdenführern Reiseleitung ab/bis Berlin

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02.08.2023 - 08.08.2023
7 Tage
02.08.2023 - 08.08.2023 | 7 Tage
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